Flugtage: Maschinen und Piloten

AEROBATICAL – Kunstflug

 

Mustang P-51D „Louisiana Kid“ – Wilhelm Heinz

Vom Flugplatz Degerfeld bei Albstadt (Schwäbische Alb) wird Wilhelm Heinz, ehemaliger Airliner-Pilot, mit seiner Mustang den Weg ins Wittgensteiner Land finden. Dies ist ein absolutes Highlight, denn die Mustang P-51D „Louisiana Kid“ ist eine fliegende Legende!

1957 wurde das ehemalige Jagdflugzeug in den USA zivil zugelassen. Im Januar 2013 reiste ein vierköpfiges Team in die USA, um die Mustang abzubauen und für den Seetransport vorzubereiten. In den darauffolgenden Wochen wurde sie unter Hochdruck wieder zusammengebaut und am 1. Mai 2013 hob sie zum ersten Mal vom Degerfeld ab.

 

North American T-6 – Walter Eichhorn

Walter Eichhorn, der in Elz startet und uns mit seiner T-6 besuchen wird, ist eine Fliegerlegende und wurde im Sommer 2018 mit dem Bob Hoover „Freedom of Flight Award“ ausgezeichnet. Er wurde u.a. in den 80er Jahren Deutscher Meister in der „Semiakrobatik“ und gewann den Deutschen Kunstflugpokal.

Als Kapitän a.D. bei der Lufthansa hat er seinen beruflichen Ausgleich beim Fliegen auf Flugzeugmustern wie der T-6 gefunden. In den letzten zwanzig Jahren begeisterte er zahlreiche Flugtagbesucher und wirkte in einigen Kino- und Fernsehfilmen wie z.B. Operation Walküre mit.

 

North American T-6 – Jürgen Kraus

In der Oldtimerhalle der „Banana Republic Airforce“ in Aachen steht die T-6, mit der Jürgen Kraus seine tollen Kunstflugeinlagen präsentieren wird. Der Pilot hat große Erfahrung beim Fliegen der Spornradflugzeuge und ist auch als Fluglehrer tätig (Einweisungs-Berechtigung bis 2 Tonnen). Er war schon bei vielen Flugevents zu Gast und weiß die Zuschauer zu begeistern.

 

Pitts und Boeing Stearman – AcroTeam Meschede

Historische Flugzeuge mit der Kunstfliegerei zu verbinden – das war vor ein paar Jahren die Idee einiger Fliegerfreunde auf dem Flugplatz Meschede-Schüren. Mit ihren restaurierten Flugzeugen perfektionierten sie das Formationskunstfliegen und gründeten das AcroTeam Meschede.

Jan Schröjahr, Carsten Hillebrand (beide Pitts 2SB) und Torsten Weiß (Pitts Raven S-2XS) werden ihre beeindruckenden Flugkünste in Schameder darbieten. Erst im Juli haben sie wieder an den Deutschen Motorkunstflug-Meisterschaften in Ballenstedt teilgenommen: Jan Schröjahr belegte Platz 5 in der Advanced-Klasse und Carsten Hillebrand den 3. Platz in der Intermediate-Klasse.

Peter Simon zog früher mit seiner roten Stampe SV4 am Himmel seine Bahnen. In diesem Jahr zeigt er mit seinem gelben Doppeldecker „Boeing Stearman PT17“ harmonischen Kunstflug.

 

 

 

Siai Marchetti SF 260 – Team Niebergall

Vater und Sohn aus Neuwied – ein erfolgreiches Team im Synchronkunstfliegen mit Großflugzeug und baugleichem Modell. Ralf Niebergall hat das Flugzeug von seinem Vater übernommen und zeigt nun schon seit vielen Jahren bei Flugshows im In- und Ausland sein akrobatisches Flugkönnen.

Sohn Nico hat natürlich auch den Fliegervirus und entdeckte mit elf Jahren seine Leidenschaft für Modellflugzeuge. Aus der Idee heraus, etwas gemeinsam fliegerisch zu unternehmen, entwickelten sie das Synchronfliegen zu einem wahren Augenschmaus. Nico hat seit ein paar Jahren selbst die Kunstflugberechtigung und fliegt die Siai Marchetti mindestens genauso gut wie Ralf.

 

Extra 300L – Uwe Wendt

Uwe Wendt fliegt die Extra 300L leidenschaftlich und mit ordentlich Rauch, denn dieses Flugzeug mit einem 300 PS-starken Motor wurde eigens für den Kunstflug konstruiert. Während er im Berufsleben als Airliner-Pilot unterwegs ist, findet er den Ausgleich im Kunstflug. Dafür hat er eine Mischung aus klassischen ARESTI (ADV)-Figuren und Freestyle-Elementen zusammengestellt.

In seiner Flugschule steht er angehenden Piloten – egal ob Sportpilot oder Airliner-Pilot – mit Rat und Tat zur Seite. Im Jahr 2001 wurde Uwe Wendt zum Luftfahrt-Sachverständigen ernannt und in 2006 als Flugprüfer (Examiner/Senior Examiner) in den Prüfungsrat des Luftfahrt-Bundesamtes berufen.

 

Mylius 102 Tornado – Florian Hose

Konstrukteur Hermann Mylius entwickelte in den 70er Jahren unter Verwendung von vielen Monsun-Bauteilen mit der „Mylius 102 Tornado“ einen Einsitzer für den Leistungskunstflug. Der Hoffmann-Dreiblatt-Verstellpropeller wird von einem 200-PS-Lycoming AIO-360B1B-Triebwerk angetrieben. Nur zwei Flugzeuge wurden gebaut. Die verbliebene D-EMYS wird als Testflugzeug beim Luftfahrt-Bundesamt geführt.

Pilot Florian Hose ist Sachverständiger und Flugprüfer Fachbereich Luftfahrt des Regierungspräsidiums Darmstadt. Im Alter von 14 Jahren fing Florian ganz klassisch mit dem Segelfliegen an. Mit 19 Jahren kam dann die PPL-A-Lizenz und etwas später die Kunstflugausbildung für einmotorige Flugzeuge sowie die Ausbildung zum Fluglehrer hinzu. Somit fliegt er seit vielen Jahren und zeigt tolle Himmelakrobatik, nicht nur am Himmel über Breitscheid, sondern auch auf vielen Flugplatzfesten und Flugtagen.

 

Extra 300S – Dr. Martin Gräf

Dr. Martin Gräf ist fliegender Kardiologe und führt als Fliegerarzt die medizinische Begutachtung verschiedenster Piloten durch. Schon früh entdeckte er seine Liebe zum Kunstflug und erreichte in vielen nationalen Wettbewerben Top-Platzierungen.

2017 gewann der Kardiologe bei seiner ersten Teilnahme die Deutsche Nationalmeisterschaft in der „Sportsman-Klasse“. Im Juli nahm Dr. Martin Gräf für Deutschland an der Motorkunstflug-Weltmeisterschaft in Breclav (Tschechien) in der Intermediate Klasse teil. Bei seiner ersten Teilnahme platzierte er sich mit seinem neuen Flugzeug gleich im Mittelfeld.

Seine Extra 300S ist ein einsitziges Kunstflugzeug und wurde für den Wettbewerb entworfen und gebaut. Sie hat einen Rumpf aus geschweißtem Stahlrohr, der mit Aluminium und Stoff überzogen ist. Angetrieben wird die Extra 300S von einem 6 Zylinder-Motor „Lycoming AEIO-540“ mit 300 PS.

 

Pitts S2A – Martin Brühl

Martin Brühl ist frischgebackener Deutscher Meister im Motorkunstflug (Sportsman-Klasse) und begann in Schameder mit 14 Jahren mit dem Segelfliegen. Seit 1992 ist er im LSV Bayreuth aktiv, erweiterte seine Pilotenlizenz im Motorflugsport und gibt seine Kenntnisse heute an Flugschüler weiter.

Im letzten Jahr wurde er im Motorkunstflug aktiv. Mit seinem Doppeldecker, einer zweisitzigen, 200 PS-starken Pitts S2A, nahm er an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Motorkunstflug in Ballenstedt teil und das mit bestem Ergebnis!

 

Motorsegler RF4D – Christian Zok

Christian Zok ist fliegerisch seit 1969 beim LSV Hellertal tätig. Er besitzt einen Motorsegler Fournier RF4D, der kunstflugtauglich ist.

Der Flieger ist in Holzbauweise gefertigt und hat einen 39 PS-starken Benzinmotor unter der Cowling. Mit seinem RF4D ist er in ganz Europa unterwegs, das erkennt man auch an den vielen Stickern, die das Seitenleitwerk seines Motorseglers zieren.

 

Segelflugzeug Lo 100 – Tobias Ohlig

Tobias Ohlig ist Segelkunstflieger und begann seine fliegerische Laufbahn in jungen Jahren auf dem Flugplatz in Hünsborn. Seit einiger Zeit hat er den Segelkunstflug für sich entdeckt. Mit dem kunstflug-tauglichen Oldtimer-Segelflugzeug Lo 100 überzeugt er mit präzisen Kunstflugfiguren und nimmt seit einigen Jahren mit großem Erfolg an Wettbewerben teil.

In diesem Jahr belegte er Platz 7 beim Segelkunstflugwettbewerb „Salzmann-Cup“ und Platz 1 in der Advanced-Klasse bei den offenen Segelkunstflugmeisterschaften auf dem Flugplatz Nordhorn-Lingen in Niedersachsen mit seinem Segelflugzeug FOX.

 

Segelflugzeug SZD 59 acro – Dominique Völkel

Dominique Völkel ist ein Wittgensteiner Pilot, der als Jugendlicher mit dem Segelflug in Schameder begann. Danach folgte die Ausbildung zum Motorflugpilot. Sein Traum wurde Wirklichkeit, als er in die Berufsfliegerei einsteigen konnte. Es könnte also durchaus sein, dass Sie bei einem Ihrer Urlaubsflüge von Pilot Dominique Völkel begrüßt werden.

Seinen Ausgleich zur Berufsfliegerei findet er im Segelkunstflug und nimmt seit einiger Zeit auch an Wettbewerben teil. Zuletzt belegte Dominique Völkel den 5. Platz bei den offenen Segelflugmeisterschaften in Nordhorn-Lingen.

 

 

DISPLAY und STATIC DISPLAY: Flugvorführung und Besichtigung am Boden

 

Antonov AN2 – Dr. Stefan Ester

Dr. Stefan Ester besucht uns mit seiner Antonov AN2 – dem größten einmotorigen Doppeldecker der Welt. Vom Flugplatz Paderborn startet er seine Flüge in die Umgebung. Die „Anna“ ist sehr robust und hat gute Flugeigenschafen. Ein kerniger 1000 PS-starker Sternmotor bringt sie in die Luft. Bei den Flugtagen öffnet Dr. Stefan Ester die Flugzeugtüren zur Besichtigung.

 

Tiger Moth DH82 de Havilland – Dr. Martin Knebel

Die filigrane Arbeit in seiner Zahnarztpraxis kommt Dr. Martin Knebel bei der Wartung seiner Tiger Moth zugute. Die „Motte“ wird in diesem Jahr 80 Jahre alt.

Von der Tiger Moth wurden ca. 10.000 Exemplare gebaut. Seit April 1940 wurde das Modell in diversen militärischen Fliegerschulen eingesetzt. Nach dem 2. Weltkrieg wurden übrig gebliebene Flugzeuge an Flugsportvereine und Privatpersonen verkauft. 1953 erhielt sie das zivile Kennzeichen G-ANDI.

 

Fieseler Storch Fi 156 – Alfons Wagener

Alfons Wagener fliegt und pflegt im Verein der Quaxe in Paderborn diverse Oldtimerflugzeuge – so auch den Fieseler Storch. In den Gerhard-Fieseler-Werken in Kassel wurde der Storch entwickelt und gebaut. Den Namen erhielt er wegen seines hochbeinigen Fahrgestells, das an die Beine eines Storchs erinnert.

Der Verein „Fieseler Storch für Kassel e. V.“ wurde im Jahr 2005 gegründet. Vor kurzem wurde die neu erbaute Halle am Flughafen Kassel-Calden fertig gestellt und der Storch konnte wieder in seine alte Heimat umziehen.

 

 

RUNDFLÜGE mit historischen und außergewöhnlichen Maschinen

Neben den Flugzeugen des Flugsportvereins Schameder, warten am Flugtag-
Wochenende weitere historische und außergewöhnliche Maschinen darauf, zu einem Rundflug abzuheben:

 

RYAN PT 22 – Christoph Kappenstein / Michael Sache

Die Piloten Christoph Kappenstein und Michael Sachse lieben ihren offenen Oldtimer und sind gern gesehene Gäste bei Flugplatzfesten und Airshows. Die RYAN PT 22 ist ein schöner Oldtimer mit Aluminiumrumpf und einem 5-Zylinder Sternmotor.

In den 30er Jahren wurde das Flugzeug als erster Eindecker im United States Army Air Corps als Trainerflugzeug eingesetzt. Die in Aachen stationierte PT22 Recruit ist in dieser Version die Einzige in Deutschland.

 

Broussard Max-Holste MH.1521 – Hans Peukert, Ingo Hartmann

Von Mannheim werden die Piloten Hans Peukert und Ingo Hartmann Schameder anfliegen. Die Max-Holste MH.1521 Broussard ist ein einmotoriges, sechssitziges STOL-Mehrzweckflugzeug.

Der französische Hersteller Societe des Avions Max Holste entwickelte das Flugzeug für die Französische Armee als leichtes Verbindungs- und Beobachtungsflugzeug. STOL bedeutet „Short Take-Off and Landing“ – zu Deutsch: Kurzstart und Kurzlandung.

 

Stieglitz FW 44 – LSV Siegerland

Marco Berners vom LSV Siegerland wird mit dem Stieglitz von der Eisernhardt nach Schameder fliegen. Die FW 44 Stieglitz ist ein einmotoriges, zweisitziges Doppeldecker-Schulflugzeug des deutschen Herstellers Focke-Wulf.

Wegen der vielen Lizenznehmer für den Bau ist heute nicht mehr nachvollziehbar, wie viele FW 44 tatsächlich hergestellt wurden. Heute sind in Europa wenigstens 14 flugfähige Maschinen erhalten.

 

Gyro-Copter MTO-Sport – Lutz Weigand

Lutz Weigand fliegt Tragschrauber (Gyro-Copter) nun schon seit zehn Jahren. Früher war er auf dem Flugplatz Schameder zu Hause, heute stehen seine Tragschrauber auf dem Siegerland-Flughafen. Besonders an dem Gyro-Copter ist, dass der Rotor mit der durchströmenden Luft angetrieben wird.

Lutz Weigand und sein Team machen Luftbildvermessung mit Bildkamera und sind die Einzigen in Deutschland, die die Vermessungen auch per Laser durchführen. Die Geschwindigkeit liegt zwischen 30 und 160 km/h. Der MTO-Sport wird seit 2005 gebaut und seit 2007 in Serie produziert.

 

Helikopter Robinson R44 (Raven) – Ralf Kehl

In früheren Jahren war Ralf Kehl oft zu Gast in Schameder und hat bei den Flugevents mit seinen Kunstflugvorführungen auf diversen Flugzeugtypen begeistern können. Doch statt mit „Fläche“ kommt er diesmal mit einem neuen Helikopter Robinson R44 zu Besuch.

Der R44 ist ein einmotoriger Helikopter mit Kolbenmotor und mit neuester Technik ausgestattet. Da er viersitzig ist, kann der Pilot je drei Gäste auf einen Rundflug über das schöne Wittgenstein mitnehmen.

 

Weitere Attraktionen

 

Rettungsheli „Christoph 25“, Helikopter EC 135 P3 (H 135) der ADAC-Rettungsstaffel

Foto: Matthias Böhl

Der Heli EC 135 P3 der ADAC-Luftrettung „Christoph 25“ ist seit 1982 beim Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen stationiert. Er wird an beiden Tagen in Schameder zu sehen sein. Die Besatzung, d.h. Pilot, Notarzt/-ärztin und Rettungsassistent/Notfallsanitäter werden gerne Ihre Fragen beantworten und auch einen Blick ins Innere des Helis ermöglichen.

Die EC 135 P3 ist einer der drei modernsten Helikopter des Typs EC 135 des ADAC und fliegt mit einer maximalen Reisegeschwindigkeit von 240 km/h. Der Flugplatz Schameder ist z. B. in nur neun Minuten vom Standort in Siegen zu erreichen. Der „Christoph 25“ wird abwechselnd von verschiedenen Crews besetzt. So stellt zum Beispiel die Feuerwehr Siegen neun Luftrettungsassistenten als Rettungshubschrauber-Personal. Die Notärzte werden von der Anästhesie-Abteilung des Jung-Stilling-Krankenhauses gestellt. Die Heli-Crews sind von Sonnenaufgang (frühestens 7:00 Uhr) bis zum Sonnenuntergang einsatzbereit.

Der Rettungshubschrauber wird ausschließlich über die Kreisleitstelle Siegen-Wittgenstein alarmiert und disponiert. Neben dem Sieger- und Sauerland sowie Wittgenstein gehört ebenso ein Teil des bergischen Landes und der Westerwald zu seinem Einsatzgebiet. Damit wird „Christoph 25“ bundesländerübergreifend in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen eingesetzt. Nur zwei Minuten benötigt die Crew, um zum Einsatzort zu starten.

 

Modellflugshow

Namhafte Modellflugpiloten werden am Flugtag-Wochenende ihre Künste vorführen. Unter anderem wird Dominik Grebe, der auch Mitglied im FSV Schameder ist, seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dominik Grebe ist Deutscher Meister in mehreren Klassen und amtierender Deutscher Meister im Modell-Segelflug-Schlepp.

Des Weiteren werden mit Jets, Segelflugzeugen und Warbirds Kunstflüge vorgeführt. Man kann Scale-Modelle – das sind Modelle, die einem manntragenden Originalflugzeug detailgetreu nachgebaut wurden – bewundern.

Thomas Naumann (Deutscher Meister Jet) wird auch ein Warbird vorfliegen. Dominik und Patrick Georg (Deutscher Meister im Segelkunstflug) werden eine Lo100 im Maßstab 1:2 und eine SH2H mitbringen. Nick Köberrich (Jet) und Frank Westerhold (amtierender Deutscher Meister Jet), beide Mitglieder der Nationalmannschaft, sind auch in Schameder zu Gast und werden an der  WM in China im Oktober 2019 teilnehmen.

Michael Thomas (Schlepppilot), Marius Wagener sowie Dennis Gutowsky zelebrieren 3D-Kunstflug der Extraklasse. Ralf Bäumener und Pascal Schorno 3D-Heli-Kunstflug. Gerd v. Runkel wird einen Scale-Heli vorstellen. Dominik Grebe und Markus Rummer (Showpilot der Extraklasse) werden Kunstflug im F-Schlepp (Flugzeugschlepp) zeigen.

Abgerundet wird das Ganze am Samstagabend mit einer grandiosen Nachtflugshow von Nico Kapraun (Extra und Nachtflug). Hierbei werden die Modellflugzeuge mit Pyrotechnik ausgestattet und die Show wird von einem Bodenfeuerwerk begleitet – ein unvergessliches Erlebnis.

 

Fallschirmspringen

Die Fallschirmspringer aus dem Sauerland haben ihren Startplatz auf dem Schmallenberger Flugplatz „Rennefeld“. Aber nicht nur dort steigt ihre Cessna C182 in die Lüfte, um den Absprung, den freien Fall, das Öffnen des Flächenfallschirms und das gesteuerte Herabschweben bis zur Landung zu ermöglichen.

Auch in anderen Sprungzonen und bei Flugplatzevents zeigen sie gerne ihren Fallschirmsport. So werden sie am Sonntag mit ihren bunten, steuerbaren Fallschirmen auf dem Flugplatz Schameder landen. Wer Lust auf einen Tandemsprung hat oder sogar einen Schnupperkurs absolvieren möchte, kann sich gerne bei Skydive Sauerland melden.

 

Wir danken Fotograf Markus Heimann und den Piloten für die bereitgestellten Fotos sowie Mareike Runte für Infos und Texte.