… rabimmel, rabammel, rabumm!

Zahlreiche Kinder sind mit ihren Eltern und Großeltern der Einladung zum Laternenumzug gefolgt und leuchteten mit ihren bunten Laternen den Weg. Unterwegs wurden einige Lieder gesungen, die Marco Olbricht am Akkordeon begleitete. Im Anschluss ließen die Teilnehmer den Abend gemütlich in der Kapelle ausklingen.

Ein Dankeschön gilt der Kinder- und Jugendfeuerwehr, dem Heimatverein und dem Kindergottesdienst für die Organisation!

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres…

Zum Abschluss eines grandiosen Jubiläumsjahres wurde den Mitgliedern des Festausschusses die Ehre zuteil, sich in das Goldene Buch der Gemeinde Erndtebrück eintragen zu dürfen.

Dazu schrieb die Gemeinde Erndtebrück:

Begonnen mit der Silvesterparty im Flugzeughangar, dem Festkommers in der Schützenhalle Erndtebrück, der Sternwanderung am 1. Mai, dem Stehenden Festzug und abgeschlossen mit einer Flugshow mit Feuerwerk und musikalischer Begleitung – So reihte sich dieses Jahr zum 700-jährigen Jubiläum der Ortschaft Schameder ein Highlight an das nächste.

Bereits nach der gelungenen Auftaktveranstaltung, der Silvesterparty im Flugzeughangar, war es spürbar – Schameder bereitet sich vor. Hier wurde gekehrt, gestrichen und gejätet, ein gesamtes Dorf putzte sich heraus und rückte dabei immer stärker zusammen. Denn nur einer so starken Dorfgemeinschaft ist es möglich, Veranstaltungen in dieser Größenordnung und mit einer solch perfekten Organisation zu stemmen. Bei Veranstaltungen wie dem Stehenden Festzug oder dem Flugtag waren ganze 200 Helfer im Einsatz, die diese Veranstaltungen mit besonderem Flair über die Bühnen brachten.

Das Jubiläum führte außerdem dazu, dass viele Vereine sich vernetzten, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen. So wundert es nicht, dass sich nach gemeinsamen Bestrebungen der Institutionen und Vereine, wie Feuerwehr, Sportverein, Gemischter Chor, Heimatverein, Flugsportverein und Dorfjugend, die Liste der Telefonkontakte vieler Helfer vervielfachte. Ebenso vielfältig wie die Vereine und Institutionen selbst waren natürlich auch die Besucher der Festivitäten. Für jeden, Groß und Klein, war etwas dabei. Und so sollte der kleine Wehmutstropfen ‚Wetter‘ am letzten Tag der Flugtage, zwischen all den Highlights keine Erwähnung finden.

Mit einem weiteren Kapitel des Jubiläums wird es nun für die Vertreter der Ortschaft und die vielen Helfer weiter gehen. So wie bei der Unterzeichnung des Goldenen Buches in der Edergemeinde, beginnt jetzt das große Resümee aller Ereignisse. Bei Gesprächen mit Bekannten, Nachbarn und Besuchern des Jubiläums gibt es noch immer großes Lob, Schulterklopfen und glänzende Augen. Auch Bürgermeister Gronau bedankte sich im Namen aller Erndtebrücker bei den Vereinsvorsitzenden Schameders und den Vorsitzenden der Ausschüsse und somit bei dem gesamten Ort: „Ihr habt gezeigt, was eine Dorfgemeinschaft leisten kann, wenn sie zusammenhält und zusammenarbeitet. So habt ihr ein beeindruckendes Jahr hingelegt, über das man noch lange sprechen wird.“

Abschließend planen die engagierten Bewohner Schameders eine Helferparty, bei der alle in Erinnerungen an die vergangenen Highlights und Geschichten schwelgen und sich feiern können. Diesmal ganz ohne selbst tatkräftig anzupacken.

Bei dem Treffen zur Unterzeichnung des Goldenen Buches, in dem besondere Persönlichkeiten und Vereine sich verewigen dürfen, hätte der Gesprächsstoff über das Jubiläumsjahr noch weitere Stunden füllen können. Ortsvorsteher Tim Saßmannshausen fasste treffend zusammen: „Das Dorf ist noch einmal näher zusammengerückt. Das wird ein sehr wertvolles Ergebnis des Jubiläumsjahres sein. Unglaublich, dass sich alle so eingebracht haben.“ Doch damit ist für die Erndtebrücker Ortschaft noch lange kein Ende in Sicht, ein paar weitere Höhepunkte wird es neben der Helferparty noch geben: die Chronik „Die wackere Gemeinde Schameder“ und auch ein Film über den Ort und das Jubiläum sollen noch entstehen. Henning Gronau ist bereits jetzt auf die professionelle filmische Zusammenfassung des ganzen Jubiläumsjahres gespannt und regt mit einem Augenzwinkern die Ausstrahlung im Kino, wenn nicht sogar beim Wittgensteiner-Open-Air-Kino, an – ein Ticket würde er gewiss erwerben.